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Vater

Leitung: Dominik
Dabei: Hans-Peter, Urs, Lorenz, Marcin, Thomas, Jörg und Alain


Speziell:
Einen speziellen Strauss und Stein als Zeichen der Anteilnahme – herzlichen Dank.


Befindlichkeit:
Der Verlust eines geliebten und nahestehenden Menschen kann einem die Worte rauben. Gleichzeitig zeigt sich jedoch auch, dass andere nahestehende Menschen Halt und Mitgefühl geben.
Manche wissen nicht genau, wie es ihnen geht, da ein aktuell seltsames Gefühl mit wechselnder Zuneigung die Partnerschaft belastet. Eine klare Abgrenzung zu Beruf und Familie schafft plötzlich Zeit für Genuss und Erlebnisse.
Wer sich beruflich neu orientiert oder sich erstmals «probehalber» sozial engagiert, wird ebenfalls Neues erleben. Der Drang nach neuen Erlebnissen kann jedoch auch aufhorchen lassen und einen dazu bringen, sich selbst zu fragen: Warum ist Nichtstun so schwierig? Warum brauche ich ständig Abwechslung? Habe ich Angst vor der Stille, vor dem Alleinsein?
Der Körper ist nicht immer fit und das merken manche nur zu gut. Ein Grund mehr, sich Auszeiten zu gönnen, sich um die Familie und die Partnerin zu kümmern und vielleicht sogar den Mut zu finden, Regelungen für den schlimmsten Fall zu treffen.
Ein «Ende» kann einer Partnerschaft auch helfen, den selbst auferlegten Druck loszulassen und neu aufzublühen – einfach lockerer zu werden und wieder zu geniessen.

Vater
Dominik hat zu diesem Thema ein Scrabble-artiges beziehungsweise kreuzwortähnliches Blatt vorbereitet, auf dem das Wort VATER bereits eingetragen war. Nun lag es an uns, die vorhandenen Buchstaben mit Wörtern zu ergänzen, die uns dazu einfielen.
Anschliessend hatte jeder die Gelegenheit, seine Wörter vorzutragen und seine Gedanken dazu mitzuteilen. Die am häufigsten genannten Wörter waren:

  • Verantwortung (4x)
  • Ärger / Wut (2x)
  • liebevoll / Liebe (2x)
  • verlässlich (2x)
  • Treue (2x)

Danach nahmen wir uns nochmals Zeit, um jeweils ein Erlebnis mit dem eigenen Vater zu erzählen. Wir merkten, dass dieses Thema jeden berührt und jeder seine ganz eigene, tiefe Erfahrung gemacht hat. Vielen Dank für eure Offenheit.
Zum Abschluss sangen wir gemeinsam mit Gitarrenbegleitung das Lied „Father & Son“ von Cat Stevens – und das gar nicht einmal so schlecht 😊


Reden, Zuhören und Singen machen hungrig – und der herrliche Vesper liess nicht lange auf sich warten. Vielen Dank an Lorenz für den Schmaus und auch an Dominik für die Organisation.